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Potenzialstudie Abwasserbehandlungsanlage Sondershausen

(vom 18.09.2019)

KSI: Potenzialstudie Kläranlage Sondershausen

Schwerpunkt Faulung; Prozesswasserbehandlung; Klärschlammverwertung; Belüftung

Laufzeit:                    1.10.2019 – 31.12.2020

Förderkennzeichen:  03K11571

Beteiligte Partner:      BTN Biotechnologie Nordhausen GmbH / Arequa GmbH

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband „Helbe-Wipper“ hat sich unter der Zielsetzung Optimierung verfahrenstechnischer Prozesse unter Einbindung von Energieeffizienz auf der Kläranlage Sonderhausen im Bereich Abwasserbehandlung erfolgreich um die Aufnahme in das Projekt „Potenzialstudie Abwasserbehandlungsanlagen“ des Förderprogrammes der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums beworben. Die Maßnahme wird mit 50% gefördert und durch den Projektträger Jülich begleitet.

Die Abwasserbehandlungsanlage Sondershausen ist der größte kommunale Einzelverbraucher von Energie in der Stadt Sondershausen. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei rund 982.000 kWh/a. Das der Abwasserbehandlungsanlage Sondershausen zufließende Ab­wasser wird zurzeit unter großen elektrischem Energieaufwand über eine aerobe Verfahrensstufe behandelt. Seit dem Jahr 2016 ist ein kontinuierlicher Frachtzuwachs im Bereich des CSB zu verzeichnen. Derzeitig sind 33.000 EW angeschlossen.

Die vorgesehene Potenzialstudie soll Wege aufzeigen, wie der technische Betrieb der Abwasserbehandlungsanlage energetisch sinnvoller gestaltet werden kann. Hierbei sind die Einsparpotenziale im Bereich Energieverbrauch herauszuarbeiten. Dies kann z.B. durch Integration neuer verfahrenstechnischer Komponenten oder Austausch von energieintensiven Antrieben durch Antriebe neuerer Generation geschehen.

 

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